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Peer Review am 16.03.2007

Anlässlich der Einweihung unseres neuen Veranstaltungsraumes sowie der offiziellen Übergabe des Naturwissenschaftsraums und unserer Außenstelle führten wir als jährliche Überprüfung des Erfolges unserer Arbeit ein Peer Review durch. Als Grundlage nutzten wir die Erkenntnisse eines im Jahr 1999 in unserer Hauptschule durchgeführten Besuches "Kritischer Freunde".

Theoretische Grundlage

Einladung mit Ablaufplan

Stellungnahmen der kritischen Freunde

Auswertung

Presse

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Theoretische Grundlage:

Holger Blenck: Peer-Review in einer Hauptschule - veröffentlicht in der Zeitschrift "schulmanagement" Nr. 3 / 2000, Seiten 27 f.

In einem Peer-Review lädt sich eine Schule "kritische Freunde" oder auch "peers" ein, die ihr Rückspiegelung und Rat geben. Ein Peer-Review nimmt eine Stellung zwischen interner und externer Evaluation ein. In der Grund- und Hauptschule Buchholz - Heideschule - gehört das jährliche Peer-Review in der Hauptschule zum Qualitätsevaluations-Konzept "QueK" (zu finden im Internet unter www.heideschule.de/qvak.htm). Es wird - eingängiger - als "Hauptschultag" bezeichnet. Das Review wurde am 19. November 1999 nach 1998 zum zweiten Mal durchgeführt. Im folgenden werden der Ablauf und einige Erfahrungen dargestellt.

Vorbereitung

Ziel des diesjährigen Hauptschultags war die Gesamtpräsentation unserer Arbeit. Denkbar sind jedoch ebenso Reflexionen von Teilbereichen. Die Hauptschul-Dienstbesprechung entschied über die einzuladenden kritischen Freunde. Dazu gehörten in diesem Schuljahr:

  • Lehrerin aus der Berufsschule
  • Leiterin einer benachbarten Hauptschule
  • Lehrer einer Realschule, gleichzeitig Fachseminarleiter für Naturwissenschaften
  • Dezernent der Schulabteilung des Schulträgers
  • die ehemalige Schulelternratsvorsitzende mit sozial-pädagogischer Ausbildung
  • Elternvertreter unserer 9 Hauptschulklassen
  • zwei Vertreter einer Jugendhilfe-Einrichtung
  • 1 Vertreter der Buchholzer Wirtschaft
  • 1 Vertreter des örtlichen Arbeitsamts
  • Dezernent der Abteilung für Jugend und Familie des Landkreises
  • Redakteurin des "Hamburger Abendblatts"
  • zuständiger Dezernent der Aussenstelle der Bezirksregierung (dadurch handelt es sich also auch einen Schulberatungsbesuch)
  • die Frauenbeauftragte der Stadt
  • ein Vertreter der Handwerkerschaft.

Mit jedem Teilnehmer wurden die Veranstaltung und der Termin zunächst mündlich/telefonisch ca 4 - 5 Wochen vorher abgesprochen. Etwa 2 Wochen vor dem Review wurden die schriftlichen Einladungen mit

  • Tagesverlauf
  • Wegbeschreibung mit Parkmöglichkeit auf dem Schulhof
  • Raumplan der Schule
  • Stundenplan der 2. und 3. Stunde und
  • einem Auszug aus dem Schulprogramm

zugeschickt. Günstig war, wenn die Teilnehmer über einen Internet-Anschluß verfügten. Die Information über die Vorhaben der Hauptschule sind auf der schuleigenen Homepage (www.heideschule.de) aktueller und umfassender. Die Einladung blieb von einem Papierwust verschont.

Trotz dieser Absprachen und Vorbereitungen blieben wir von zwei kurzfristigen Absagen nicht verschont. Diese Tatsache ist aber aufgrund der beruflichen Eingebundenheit unserer "Kritischen Freunde" verständlich und muß eingeplant werden.

Durchführung

Die 22 Kritischen Freunde wurden von Schülern der 7. Klassen empfangen und in den Tagungsraum begleitet. Pünktlich um 8:15 Uhr begrüßte die Schulband die Gäste. Beide Aktionen schafften eine gelöste und arbeitsbereite Atmosphäre. Anschließend wurden der Sinn der Veranstaltung, der Tagesablauf und wesentliche Auszüge aus dem Schulprogramm noch einmal mündlich von der Schulleitung dargestellt. Auf diese Weise waren um 8:40 Uhr alle Kritischen Freunde auf einem aktuellen Informationsstand. Es blieben 10 Minuten zum Bilden von Kleingruppen, die dann für 2 Unterrichtsstunden je nach Wahl in den Klassen und Lerngruppen hospitieren konnten. Zum Festhalten der Eindrücke gab es für jeden Besucher Karten und Stifte.

In den einzelnen Klassen und Lerngruppen wurde Unterricht gezeigt. Sicherlich unterschied er sich vom "normalen" Unterricht; das läßt sich in einer Beobachtungssituation nicht umgehen. Die Kritischen Freunde konnten in das Geschehen durch Gespräche oder Nachfragen eingreifen oder still beobachten. Sie konnten die Räume nach Belieben wechseln. An jeder Klassenraumtür wies ein Schild auf Lerngruppe, Lehrkraft und Fach hin. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich in ihrem Handeln und Verhalten von ihrer positiven Seite. Auch ihnen war es fast durchweg ein Anliegen, einen guten Eindruck von sich zu vermitteln.

Die Hospitationen wurden unterschiedlich durchgeführt. Die Bandbreite reichte von einer dreiköpfigen Gruppe, die in den beiden Unterrichtsstunden sechs Lerngruppen aufsuchte, bis zum Experten, der allein dem Unterricht in zwei Lerngruppen beiwohnte und mit den Beteiligten intensive Gespräche schon während der Stunde führte.

Um 10:45 Uhr trafen sich alle Besucher und Lehrkräfte wieder im Tagungsraum. Bei einem von den Schülern während der Hospitation zubereitetem Imbiss gab es die ersten Auswertungsgespräche: Die Kritischen Freunde ordneten und hefteten ihre auf Karten festgehaltenen Eindrücke, Analysen und Kritikpunkte an vorbereitete Stellwände. 2 - 3 Lehrkräfte standen jeweils an diesen 6 Stellwänden zu Gesprächen, Reflexionen und Informationen bereit. Die Themenbereiche für unsere Schule waren:

  • Unterricht allgemein
  • AWT: Berufsoreintierung und Neue Technologien
  • Naturwissenschaften und Technik
  • Lions-Quest
  • Förderunterricht: Aussiedlerförderung und Lerntraining
  • Schulleben/Räume/Pausen

Um 11:30 Uhr gab es eine erste Plenumsrunde. Die anwesenden ca. 35 Personen saßen in einem Sitzkreis. Die jeweils für die Themenbereiche zuständigen Lehrkräfte schilderten in Kurzvorträgen noch einmal die Vorhaben der Hauptschule und präsentierten gleichzeitig - ohne Rechtfertigungsversuche -die Kritikpunkte der Besucher. Weitere Statements der Peers wurden zu den Vorträgen abgegeben.

Von 12:10 bis 12:30 gab es im Blitzlichtverfahren eine zweite Plenumsrunde - ebenfalls im Sitzkreis. Jeder Teilnehmer der Runde war so in der Lage, noch einmal ein Statement abgeben zu können. Die Veranstaltung wurde aus Akzeptanzgründen pünktlich beendet. Zeitmangel wurde nicht festgestellt.

Gleich im Anschluß an das Peer-Review trafen sich die Lehrkräfte zu einem ersten Schulterklopfen im Lehrerzimmer. Diese gemeinsame Beendigung einer solchen Evaluationsmaßnahme war, aufgrund gegensätzlicher Erfahrungen im Vorjahr, unverzichtbar.

Nach 7 Tagen wurde das Peer-Review anhand der vorhandenen Karten und der Plenumsprotokolle inhaltlich in der Hautpschuldienstbesprechung weiter ausgewertet. Die Ergebnisse werden der Gesamtkonferenz und den kritischen Freunden übermittelt.. Bis zum 31. Mai 2000 - Feedback-Termin des Qualitätsevaluations-Konzeptes der Heideschule - sind die getroffenen Maßnahmen und erste Umsetzungen an die Steuergruppe zu berichten.

Inhaltliche Auswertung des Reviews

Das Peer Review gibt Rückmeldungen zu den beiden wesentlichen Evaluationsbereichen: Zur Unterrichtsevaluation und zur Schulqualitätsrecherche (vgl. STRITTMATTER 1999). Gemäß Qualitätsevaluations-Konzept - QueK - der Heideschule werden im folgenden nur Aussagen zur Schulqualitätsrecherche dargestellt. Eine detailliertere, über das exemplarische hinausgehende Auswertung wird an dieser Stelle ebenfalls nicht vorgenommen, da sie nur für die Heideschule auf dem Hintergrund des Schulprogramms ("Schulentwicklungskladde") interessant sein dürfte.

  • Unterricht allgemein: Das Unterrichten ist eine Tätigkeit, die oftmals die Persönlichkeit der Lehrkraft offenbart. Alle Daten der Unterrichtsevaluation gehören daher den Lehrkräften und werden hier nicht veröffentlicht.
  • AWT: Berufsorientierung und Neue Technologien. In der Berufsorientierung wird ein gehobener Standard attestiert, der jedoch noch ausbaubar ist. Vorbildlich ist das Konzept und der Stand im Bereich der Neuen Technologien.
  • Naturwissenschaften und Technik. Während der Technik- und Werkunterricht auf hohem Niveau stattfinden, sehen die Peers im naturwissenschaftlichen Bereich erhebliche Mängel. Die sächlichen und räumlichen Ausstattungen sind weit unter Standard.
  • Lions Quest. Dieses Konzept dreier Klassen überzeugt derart, dass eine schulweite Umsetzung von einigen Peers angeraten wird.
  • Förderunterricht: Aussiedlerförderung und Lerntraining. Auch hier werden die beiden Konzepte der Heideschule als sehr sinnvoll eingeschätzt. Zur Ressouercenerweiterung schlagen die Peers das Einbinden von Ehrenamtlichen vor.
  • Schulleben/Räume/Pausen. Das Schulleben zeigt sich den Peers vielfältig. Manche Räume sind verbesserungswürdig.

Meta-Evaluation des Peer Reviews

  • Die positive Resonanz auf den zweiten Hauptschultag war im Vorwege gar nicht so beabsichtigt, ging es dem Kollegium doch um die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Peers. Das einhellige Lob hatte dann jedoch eine erhebliche emotionale und motivationale Wirkung auf die Schülerschaft und das Kollegium.
  • M. E. wird jedes Kollegium diese Rückmeldung durch ein Peer Review erfahren. Denn wenn sich ein Kollegium zutraut, Unterricht und Schulleben einer Aussensicht zu präsentieren, die wohl niemals mit der Innensicht übereinstimmen und von Fehldeutungen nicht frei sein kann, dann ist es schon auf dem richtigen Weg - selbstbewußt und selbstkritisch.
  • Umfassende Fragestellungen wie zu diesem Hauptschultag bieten für manche Teilbereiche kein ausreichendes Feedback. Für detaillierte Fragestellungen sollten - unabhängig von einer umfassenden Schulveranstaltung - Kritische Freunde eingeladen werden. In einer Vorgehensweise, die zwischen Gesamt- und Teil-Schulqualitätsrecherchen im Laufe der Jahre alterniert, dürfte ein wesentlicher Entwicklungsaspekt von Peer-Reviews liegen. Beide Aspekte des Peer Reviews - Wirkung auf die Aussensicht und detailiertes Feedback für die Innensicht - können dann erreicht werden.

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Alle Statements der kritischen Freunde

 Mir hat die Offenheit gefallen, mit der ich empfangen  und begrüßt wurde. Die Begleitung, Laura, war voll und ganz bemüht, dass was mich interessiert mir zu zeigen und Fragen stets kompetent beantworten.

Es ist nichts offen geblieben. Die Klassenarbeiten, die AGs und der Sport waren geprägt vom Miteinander, aufeinander zugehen. “Störend“ waren wir als Gäste nie- im Gegenteil, wir wurden sofort mit einbezogen oder zumindestens begrüßt. In jedem Bereich wäre ich Stunden gelitten/willkommen gewesen.

Die Vielschichtigkeit des Angebotes ( lebende  Tiere z.B.) beeindruckt mich. Mich beeindruckt auch die Arbeit eine/Aller! Lehrer/s (dieser) Schule; das auf den Schüler eingehen ( so wie es nötig ist). Die Möglichkeit zu kooperieren, die Erfahrung  die- nicht nur junge- Menschen damit machen können, empfínde ich als sehr wichtig in dieser Gesellschaft. Dass man dies in dieser Schule sehr früh erfahren kann, ist „ unbezahlbar“ !

Wenn ein 12 jähriger frei vor einer Klasse referiert über sich und sein Land, keiner lacht, sonder „ernst“ sich ausgetauscht wird, dann spricht das für sich!

Man kann nur allen alles Gute wünschen, sie bekräftigen und unterstützen in dem was voran- gebracht werden soll.

Danke für die Einladung, Danke für die Begleitung, Laura, Danke für die Gastfreundschaft!

(Eva- Maria-Alles)

 

 *Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Schüler/innen

*gesamtes Gebäude macht einen freundlichen, sauberen und gepflegten Eindruck

* Im Gespräch zeigen die Lehrkräfte eine sehr positive Einstellung zu ihren Schüler/innen und ihrem Beruf

(Unbekannt)

 

 Es war super organisiert, eine ganz tolle Stimmung.

Zu sehen, wie die Kinder ihren „Schulalltag“ geniessen , gibt mir als Elternteil ein gutes Gefühl.

Alle waren sehr motiviert und das Buffet, welches die Hauptschüler auf die Beine gestellt haben, verdient große Anerkennung. Wir wurden von Laura “geführt“, hat sie ganz klasse gemacht.

Anmerkung: schön wäre es, wenn die Grundschüler auch Werkunterricht hätten und somit die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien ( Holz etc) zu arbeiten.

Danke für die Einladung!

Stefanie Jeschke

  

Die Führung war sehr gut organisiert. Alle waren sehr aufgeschlossen und freundliche. Die Heideschule ist sehr engagiert  und macht viel für die Kinder.

Super, weiter so!!

(Unbekannt)

 

 Liebes Heideschul-Team!

Mein Eindruck über die Einrichtung der Außenstelle ist sehr positiv. Der Schulhof da, müsste vielleicht noch etwas freundlicher gestaltet werden, wobei die Schüler selbst Vorschläge machen müssen.

Ich danke für die Einladung!

Der neue Musikraum ist einfach klasse!

Angelika Harms

  

Die Führung durch die Schule war super organisiert und alle waren sehr offen und auskunftsbereit. Es war klasse mal einen tieferen Einblick zu  bekommen.

Herzlichen Dank!

Es hat viel Spaß gemacht!

(unbekannt)

 Also,

…..ich habe seit 1996 Kinder an dieser Schule und kenne diese Schule seit dieser Zeit; ebenso die Anfangsjahre unter der neuen Schulleitung von Herrn Blenck.

Dass, was sich im Laufe dieser Jahre hier entwickelt hat, ist enorm. Obwohl aus den Schilderungen der „alten“ Lehrer aber oft bestätigt wird, dass diese Schule immer schon von Engagement und guten Betreuungs- und Beratungsangeboten geprägt war. Das Bewusstsein dafür zu schaffen, das Hauptschule kein „Makel“ ist, wurde für mich durch Herrn Blenck und sein Kollegium stark geprägt und ich hätte jederzeit meine Kinder an diese Schule gesendet mit dem Gefühl, dass sie gut hier aufgehoben sind.

Die Hauptschüler fühlen sich wohl hier und den Lehrern ist zu verdanken. Dass auch viel gelernt wird.

Denn aus Erfahrung von den anderen Schulen gegenüber weiß ich einfach, dass Konzepte und Engagement mit einem guten Team stehen und fallen. Und hier stimmst!

Ich danke für die professionelle und sehr individuelle Betreuung! Es lohnt sich, sich an dieser Schule zu engagieren.

Sag ich doch immer….

Eva König, 1. Vorsitzende Schulverein

 

Respekt, Respekt !

Die Schule macht einen sehr lebendigen Eindruck. Die neuen Räume ( Musik, Hall II, Physik) gefallen mir ausnehmend- der Musikraum zeigt: Ideen muß man haben! ( Es fehlt ein neues Klavier!)

Ganz toll renoviert ist die Außenstelle und die Computerräume- so etwas hätten wir uns früher nicht mal träumen lassen.

Und was geschieht nun in den schönen Räumen? Natürlich ist ein oberflächlicher Eindruck möglich. Sehr angetan bin ich von der vielfältigen Integrationsarbeit- hier wird m.E. ein zukunftsträchtiger Weg beschritten. Es ist sehr imponierend, wie freundlich und hilfsbreit die Schüler miteinander umgehen.

Bei kurzem Nachfragen, was die Schüler gerade machen, bekommt man vernünftige Auskünfte.

Ein Lob der Führung durch die Schüler!

Insgesamt (bei aller notwendigen Einschränkung eines zwangsläufig oberflächlichen Eindrucks):positiv

Hans Engelmann                                             

 

Es war sehr interessant, den Schulbetrieb zu erleben. Unser „Lotse“ Daniel ( 3c) hat eine tolle Schulführung durchgeführt. Sollte bei einer so motivierten Schule „Wünsche“ offen sein, würden wir sie gerne unterstützen.

Sigrid Spieker und Frauke  Schneider –Frantzen

 

Ich hatte einen sehr netten Führer, Luke!

Die Grüße der Klassen hat mich sehr beeindruckt. Sowohl im HS als auch im GS Bereich. Ich habe sehr viel Bemühen seitens der Lehrerkräfte der HS erlebet, auch Disziplinprobleme gesehen, von denen ich mir vorstelle, dass sie teils die Arbeit sehr dominieren.

Die Förderung des sozialen Miteinanders scheint ein gr0ßer Schwerpunkt zu sein, finde ich sehr wichtig.

Insgesamt war dieser Vormittag für mich geprägt von seiner Lebendigkeit und gr0ssen Offenheit.

Die Heideschule incl. aller Mitarbeiter ist eine beeindruckende Schule.

 Danke für die Information!

(unbekannt)

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Presse am 20.03.2007

Pressemitteilung der Stadt Buchholz vom 16.03.2007

Neuer Musikraum eingeweiht
 

Buchholz (hh). Die Begeisterung war riesig: Mit Beifallstürmen und Zugabe-Rufen feierten gut 150 Gäste das Eröffnungskonzert von Chor und Band der Heideschule im nagelneuen Fachraum der Buchholzer Bildungseinrichtung. „Besser lässt sich ein neuer Musikraum kaum einweihen“, freute sich auch Bürgermeister Wilfried Geiger.

 

In rund acht Monaten Bauzeit sind für etwa 440 000 Euro besagte Räumlichkeit samt Lichthof in der Heideschule entstanden. Nicht die einzige Erweiterungsmaßnahme für die Institution. Bereits im Herbst waren zwei neue Fachräume für Physik- sowie Chemie fertig geworden. Auch die Erweiterung um acht Klassen in den Räumen der ehemaligen Orientierungsstufe ist inzwischen abgeschlossen. Damit sind die Maßnahmen zur Erweiterung Buchholzer Schulen zwar fürs erste abgeschlossen. In die Heideschule wird trotzdem weiter investiert – in die Modernisierung von  Heizung, Wärmedämmung, Brandschutz und Fenstern.

 

 

Bürgermeister Wilfried Geiger (links) und Heideschulrektor Holger Blenck betonten die gute Zusammenarbeit von Schule und Stadt Begeisterten die Besucher mit ihrem Gesang - der Chor der Heideschule. Hier:  Anna Kuhnke (von links), Freya Penther, Mirna Mdeihli, Ellina Weber und Elena Kossowski.

 

Das Fitnessprogramm kann die Grund- und Hauptschule gut gebrauchen. „Schulen müssen sich neuen Herausforderungen stellen“, sagte Geiger in seiner Begrüßungsrede. Krippe, Kindergarten, Schule und Hort würden künftig immer enger miteinander verflochten. Auch die Kommunen hätten sich der Chancen zur ganzheitlicher Betreuung zu stellen. Buchholz nehme sich dieser Aufgabe an. „Wir werden das Thema Hort in der Stadt voran bringen“, sagte Geiger. Deshalb aber gleich – wie es in den so genannten Celler Thesen formuliert ist – „das pädagogische Personal unter die Dienstherrschaft der Kommunen zu stellen, überzeugt mich persönlich nicht“. In Buchholz hätten Stadt und Bildungseinrichtungen immer gut zusammengearbeitet. „Dafür muss der Bürgermeister nicht erst Vorgesetzter des Schulleiters sein.“

 

Bei Holger Blenck, Rektor der Heideschule, stießen Geigers Argumente auf offene Ohren. „Wir haben das Gefühl, dass die Stadt uns sehr gut unterstützt.“ Bleck verwies in diesem Zusammenhang auf die lange Geschichte des Musikraumes. „Vor acht Jahren begann unsere Kooperation mit der Schule für geistig behinderte an Boerns Soll.“ Schnell sei klar gewesen, dass ein Anbau her müsse. Doch statt kurzfristig auf ein Provisorium zu setzen, habe man auf die Komplettlösung gebaut. Blenck: „Das Warten hat sich gelohnt.“

 

Davon konnten sich jüngst auch zahlreiche Besucher überzeugen - die Heideschule hatte die offizielle Einweihung ihrer neuen Räume mit einem Tag der offenen Tür gekoppelt. Dabei standen nicht nur die Türen zu den neuen Fachräumen offen: Die Pädagogen ließen sich sogar beim Unterricht über die Schulter blicken, gewährten ihren Gästen einen Blick, wie selbstständiges und kooperatives Lernen funktioniert. Diese Offenheit kam gut an – bei Besuchern wie auch beim Kollegium. Blencks Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden.“

 

Buchholzer Blickpunkt vom 22.03.2007:

Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 21.03.2007:

 

Nordheide Wochenblatt vom 22.03.2007: